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Duftlexikon: Parfum-Begriffe von A bis Z einfach erklärt

Was bedeutet Ambroxan, Sillage, Drydown oder Gourmand? Was ist eine Duftpyramide – und worin unterscheiden sich Kopfnote, Herznote und Basisnote? In diesem Duftlexikon und Parfum-Lexikon erkläre ich wichtige Parfum-Begriffe von A bis Z kurz und verständlich: von Duftnoten und Duftfamilien über Eau de Parfum, Extrait de Parfum, Projektion und Haltbarkeit bis zu Olfazeta und Chogan. Wenn du ein Thema genauer verstehen möchtest, führen dich passende Links direkt zu meinen ausführlichen Ratgebern.

Zuletzt aktualisiert:

A

Akkord

Ein Akkord entsteht, wenn mehrere Duftstoffe oder Duftnoten so miteinander kombiniert werden, dass ein neuer Gesamteindruck entsteht. Begriffe wie Amber-Akkord, Leder-Akkord oder Meeres-Akkord beschreiben deshalb nicht zwingend einen einzelnen Rohstoff, sondern eine Duftwirkung.

Aldehyde / aldehydisch

Aldehyde sind eine Gruppe von Duftstoffen, die einem Parfum je nach Verbindung sehr unterschiedliche Facetten geben können. In Duftbeschreibungen meint „aldehydisch“ häufig einen besonders klaren, strahlenden, leicht seifigen oder prickelnden Eindruck.

Amber

Amber beschreibt in der Parfümerie meist einen warmen, weichen und leicht süßlichen Duftcharakter. Amber-Akkorde können einem Parfum Tiefe, Wärme und eine besonders sinnliche Wirkung geben.

Ambra / Ambergris

Ambra beziehungsweise Ambergris bezeichnet eine historisch in der Parfümerie verwendete tierische Duftsubstanz mit warmen, marinen, mineralischen und leicht animalischen Facetten. In moderner Parfümerie wird dieser Dufteindruck überwiegend mit synthetischen oder anders gewonnenen Duftstoffen nachgebildet. Ambra ist nicht dasselbe wie der Duftakkord „Amber“.

Ambroxan

Ambroxan ist ein moderner Duftstoff mit trockener, warmer, ambrierter, mineralischer und leicht holziger Wirkung. Er wird häufig in der Basis eingesetzt und kann einem Duft Tiefe, Präsenz und einen langanhaltenden, modernen Charakter geben.

Ambroxan im Parfum ausführlich erklärt →

Aquatisch

Aquatische Düfte erinnern häufig an Wasser, Meeresluft oder eine klare, frische Brise. Sie wirken oft leicht, sauber und frisch und sind besonders beliebt für Alltag und warme Tage.

Aquatische Düfte im Duftfinder entdecken →

Aromatisch

Aromatische Düfte enthalten häufig Kräuter, Lavendel, Gewürze oder grüne Noten. Dadurch können sie frisch, würzig, klar oder auch maskulin wirken.

Nach aromatischen Düften suchen →

B

Balsamisch

Balsamische Duftnoten wirken häufig warm, weich, harzig und leicht süßlich. Sie finden sich besonders oft in intensiveren und orientalisch geprägten Kompositionen.

Basisnote

Die Basisnote bildet den länger wahrnehmbaren Abschluss eines Parfums. Typische Basisnoten sind beispielsweise Hölzer, Moschus, Vanille, Amber oder Patschuli.

Die komplette Duftpyramide verstehen →

Bergamotte

Bergamotte ist eine Zitrusnote mit frischer, spritziger und leicht herb-aromatischer Wirkung. Sie wird sehr häufig in der Kopfnote eingesetzt und verleiht einem Duft einen hellen Einstieg.

Blumig / Floral

Blumige oder florale Düfte werden von Blütennoten wie Jasmin, Rose, Orangenblüte oder Tuberose geprägt. Je nach Kombination können sie frisch, elegant, romantisch oder intensiv wirken.

Blumige Düfte entdecken →

C

Chogan

Die Chogan Group S.p.A. ist das italienische Unternehmen hinter Olfazeta. Olfazeta ist die Parfümmarke, während Chogan das Unternehmen und Vertriebssystem dahinter bezeichnet. Bei Fragrances & More liegt mein Schwerpunkt im Duftbereich auf Olfazeta.

Mehr über Olfazeta und meine Duftauswahl →

Chypre

Chypre bezeichnet eine klassische Duftfamilie mit einem spannenden Kontrast aus frischen Zitrusfacetten und einer trockenen, oft moosig, holzig oder erdig wirkenden Basis. Moderne Chypre-Düfte können diese Grundidee sehr unterschiedlich interpretieren.

Clean-Duft

Als Clean-Duft bezeichnet man häufig Parfums, die besonders sauber, gepflegt und unkompliziert wirken. Sie können an frisch gewaschene Wäsche, Seife oder ein Gefühl von „frisch geduscht“ erinnern.

D

Discovery Set

Ein Discovery Set ist ein Probierset mit mehreren Duftproben. Statt einen einzelnen Duft nur kurz zu testen, kannst du verschiedene Duftrichtungen über mehrere Tage auf deiner Haut vergleichen. Meine „Enzys Duftreise“-Sets enthalten jeweils fünf ausgewählte Olfazeta Düfte als 3-ml-Proben.

Discovery Sets & Duftproben ansehen →

Drydown

Als Drydown bezeichnet man die spätere Phase eines Parfums, wenn sich die flüchtigeren Kopfnoten weitgehend verflüchtigt haben und Herz- und Basisnoten stärker wahrnehmbar werden. Gerade hier zeigt sich oft der länger anhaltende Charakter eines Duftes.

Duftentwicklung und Duftpyramide verstehen →

Duftalternative / Duftzwilling

„Duftzwilling“ ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für einen Duft, dessen Duftwirkung an ein anderes Parfum erinnert. Eine Duftalternative muss dabei nicht identisch riechen: Konzentration, Rohstoffe, Duftentwicklung und Haltbarkeit können sich unterscheiden.

Olfazeta Düfte nach Charakter entdecken →

Duftcharakter

Der Duftcharakter beschreibt die wahrgenommene Wirkung eines Parfums, zum Beispiel frisch, clean, warm, elegant, sinnlich, gourmandig, würzig oder auffällig. Er hilft oft schneller bei der Auswahl als eine lange Liste einzelner Duftnoten.

Nach Duftcharakter filtern →

Duftfamilie

Duftfamilien helfen dabei, Parfums nach ihrem grundlegenden Charakter einzuordnen. Beispiele sind aquatisch, blumig, fruchtig, gourmand, holzig, ledrig oder würzig.

Duftfamilien ausführlich erklärt →

Duftkomposition

Als Duftkomposition bezeichnet man das Zusammenspiel aller verwendeten Duftstoffe und Akkorde eines Parfums. Erst ihre Kombination, Dosierung und Entwicklung entscheidet darüber, wie der Duft insgesamt wirkt – nicht eine einzelne Duftnote allein.

Duftnoten, Duftfamilien und Duftcharakter verstehen →

Duftnote

Eine Duftnote beschreibt eine einzelne wahrnehmbare Facette eines Parfums, zum Beispiel Bergamotte, Rose, Kaffee, Vanille oder Vetiver. Mehrere Duftnoten bilden gemeinsam die Komposition und werden häufig als Kopf-, Herz- und Basisnote dargestellt.

Duftnoten und Duftfamilien ausführlich erklärt →

Duftölanteil

Der Duftölanteil beschreibt vereinfacht die Konzentration der Duftkomposition innerhalb eines Parfums. Eine höhere Konzentration kann die Intensität und Wahrnehmbarkeit beeinflussen, ist aber nicht allein für die Haltbarkeit verantwortlich.

Duftkonzentrationen ausführlich erklärt →

Duftpyramide

Die Duftpyramide ist ein Modell, mit dem die wahrnehmbare Entwicklung eines Parfums in Kopfnote, Herznote und Basisnote gegliedert wird. Diese Phasen besitzen keine starren Zeitgrenzen und können ineinander übergehen. Die Einteilung hilft trotzdem dabei, den ersten Eindruck, den eigentlichen Duftcharakter und den späteren Drydown besser einzuordnen.

Duftpyramide ausführlich erklärt →

Duftprobe

Eine Duftprobe ermöglicht es dir, ein Parfum auf deiner eigenen Haut und über mehrere Stunden zu testen. Gerade weil sich Düfte individuell entwickeln können, ist das oft aussagekräftiger als ein kurzer erster Eindruck.

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E

Eau de Cologne (EdC)

Eau de Cologne bezeichnet eine eher leichte Duftkonzentration. Sie besitzt üblicherweise einen geringeren Anteil an Duftkomposition als Eau de Toilette, Eau de Parfum oder Extrait de Parfum und wird häufig mit einem frischen, unkomplizierten Dufteindruck verbunden.

Duftkonzentrationen vergleichen →

Eau de Parfum (EdP)

Eau de Parfum ist eine verbreitete Parfumkonzentration und liegt üblicherweise über einem Eau de Toilette, aber unter vielen Extrait-de-Parfum-Konzentrationen. Wie intensiv es tatsächlich wirkt, hängt trotzdem stark von der jeweiligen Komposition ab.

EdP und Extrait vergleichen →

Eau de Toilette (EdT)

Ein Eau de Toilette besitzt üblicherweise eine niedrigere Duftkonzentration als ein Eau de Parfum. Viele EdTs wirken dadurch leichter oder frischer, wobei auch hier die konkrete Rezeptur entscheidend ist.

Mehr über Duftkonzentrationen →

Extrait de Parfum

Extrait de Parfum gehört zu den höher konzentrierten Parfumformen. Eine hohe Konzentration kann einem Duft viel Präsenz und Tiefe geben, bedeutet aber nicht automatisch, dass jeder Extrait-Duft besonders schwer oder laut riecht.

Extrait de Parfum ausführlich erklärt →

F

Fougère

Fougère ist eine klassische Duftfamilie, die häufig aromatische Kräuter, Lavendel, Coumarin- beziehungsweise Tonkabohnenfacetten und holzige oder moosige Eindrücke verbindet. Fougère-Kompositionen wirken oft frisch, aromatisch, gepflegt und strukturiert.

Fruchtig

Fruchtige Düfte enthalten Akkorde, die beispielsweise an Apfel, Birne, Pfirsich, Beeren oder exotische Früchte erinnern. Sie können frisch und leicht, aber genauso süß und intensiv wirken.

Fruchtige Düfte finden →

G

Gourmand

Gourmand-Düfte erinnern häufig an essbare oder süße Aromen wie Vanille, Praline, Kakao, Kaffee, Honig oder Karamell. Sie wirken oft warm, süß, cremig und besonders gemütlich.

Gourmand-Düfte entdecken →

Grün / grüne Düfte

Grüne Düfte erinnern an Blätter, Gräser, Kräuter, Stängel oder andere pflanzliche Facetten. Sie können frisch, trocken, herb, natürlich oder leicht bitter wirken und geben einer Komposition häufig einen klaren, lebendigen Charakter.

H

Haltbarkeit

Die Haltbarkeit beschreibt, wie lange ein Duft wahrgenommen wird. Sie hängt nicht nur von der Duftkonzentration ab, sondern auch von Duftnoten, Haut, Temperatur, Umgebung und der eigenen Wahrnehmung.

Tipps für bessere Haltbarkeit →

Hautchemie

Ein Parfum kann sich auf verschiedenen Menschen unterschiedlich entwickeln. Hautzustand, Körpertemperatur, Pflegeprodukte und weitere Faktoren beeinflussen, welche Facetten eines Duftes besonders wahrgenommen werden.

Warum Parfum bei jedem anders riechen kann →

Herznote

Die Herznote entwickelt sich nach dem ersten Eindruck der Kopfnote und prägt häufig den eigentlichen Charakter eines Parfums. Sie verbindet den Auftakt mit der späteren Basis.

Kopf-, Herz- und Basisnote verstehen →

Holzig

Holzige Düfte enthalten beispielsweise Sandelholz, Zeder, Guajakholz oder Vetiver. Sie können trocken, warm, elegant, erdig oder besonders kraftvoll wirken.

Holzige Düfte finden →

I

Intensität

Die Intensität beschreibt, wie kräftig oder präsent ein Duft wahrgenommen wird. Sie ist nicht identisch mit Haltbarkeit oder Duftkonzentration: Ein Duft kann lange halten und trotzdem eher dezent wirken – oder kurzfristig sehr stark projizieren.

Düfte nach gewünschter Intensität finden →

Iris

Iris wird in Parfums häufig mit pudrigen, trockenen, eleganten, leicht erdigen oder kosmetischen Facetten verbunden. Verwendet werden in der Parfümerie vor allem Duftstoffe und Extrakte, die den typischen Iris- beziehungsweise Iriswurzel-Charakter nachbilden oder aufgreifen.

J

Jasmin

Jasmin gehört zu den bekanntesten floralen Duftnoten. Je nach Komposition kann er strahlend, weich, cremig, süßlich oder auch leicht animalisch wirken und sowohl frische als auch intensive Parfums prägen.

K

Kopfnote

Die Kopfnote ist der erste Dufteindruck direkt nach dem Auftragen. Häufig kommen hier frische oder leicht flüchtige Noten wie Bergamotte, Zitrone oder andere Zitrusnoten zum Einsatz.

Mehr über die Duftpyramide →

L

Layering

Beim Layering werden zwei oder mehr Düfte bewusst miteinander kombiniert. Dadurch kann ein frischer Duft wärmer, ein süßer Duft trockener oder eine bekannte Komposition persönlicher wirken. Am besten startest du mit zwei Düften und testest die Kombination zunächst sparsam auf der Haut.

Ladanharz / Labdanum

Labdanum, auch Ladanharz genannt, besitzt einen warmen, harzig-ambrierten und leicht ledrigen Charakter. Es wird besonders gerne in warmen, orientalischen und intensiveren Duftkompositionen eingesetzt.

Ledrig

Ledrige Düfte erinnern an Leder, Wildleder oder rauchig-trockene Materialien. Je nach Komposition können sie elegant, dunkel, markant oder besonders charakterstark wirken.

Ledrige Düfte entdecken →

M

Maritim

Maritime Düfte erinnern an Meeresluft, Salz, mineralische Frische oder eine kühle Brise. Sie können aquatisch und leicht wirken, aber auch würzige, holzige oder amberartige Tiefe besitzen.

Maritime und aquatische Düfte finden →

Moschus

Moschus kann einem Parfum eine weiche, saubere, pudrige oder hautnahe Wirkung verleihen. Er wird sehr häufig in Basisakkorden eingesetzt und kann andere Duftnoten harmonisch miteinander verbinden.

N

Nagarmotha

Nagarmotha, auch Cypriol genannt, besitzt einen trockenen, erdig-holzigen und teilweise rauchigen Charakter. Die Note findet sich häufig in kräftigen, orientalischen oder oudähnlichen Duftkompositionen.

Nischenparfum

Als Nischenparfum werden meist Düfte von Marken bezeichnet, deren Schwerpunkt besonders stark auf Parfümerie und Duftkonzepten liegt. Der Begriff ist jedoch keine geschützte Qualitätsstufe und sagt allein weder etwas über Duftkonzentration noch über Haltbarkeit oder darüber aus, ob dir ein Duft persönlich gefällt.

Nasenblindheit / olfaktorische Ermüdung

Wenn du deinen eigenen Duft nach einiger Zeit kaum noch wahrnimmst, bedeutet das nicht automatisch, dass er verschwunden ist. Die Nase kann sich an einen gleichbleibenden Geruch gewöhnen und ihn zunehmend ausblenden. Andere Menschen können das Parfum trotzdem noch riechen.

Mehr zu Wahrnehmung und Haltbarkeit →

O

Olfaktorisch

„Olfaktorisch“ bedeutet den Geruchssinn beziehungsweise das Riechen betreffend. Begriffe wie olfaktorische Wahrnehmung oder olfaktorische Ermüdung beschreiben deshalb Vorgänge, die mit dem Wahrnehmen von Gerüchen zusammenhängen.

Olfazeta

Olfazeta ist eine Parfümmarke der Chogan Group S.p.A. und bildet den Schwerpunkt meines Duftsortiments bei Fragrances & More. Die Düfte werden über Codes wie 094M, 133W oder 129U unterschieden und decken zahlreiche Duftrichtungen für Damen, Herren und Unisex ab.

Meine Olfazeta-Übersicht ansehen →

Orientalisch / ambriert

„Orientalisch“ ist eine traditionelle Bezeichnung für warme, würzige, süße, balsamische oder harzige Duftprofile. Heute werden ähnliche Kompositionen häufig auch als ambriert oder amberartig beschrieben. Typische Facetten sind Vanille, Amber, Gewürze, Hölzer und Harze.

Orientalische Düfte entdecken →

Ozonisch

Ozonische Duftnoten vermitteln häufig einen luftigen, kühlen, transparenten oder beinahe „elektrisch frischen“ Eindruck. Sie werden oft mit aquatischen, maritimen oder besonders klaren Kompositionen kombiniert.

Oud

Oud bezeichnet einen besonders charaktervollen Holzduft, der je nach Interpretation dunkel, rauchig, trocken, würzig oder leicht animalisch wirken kann. In Parfums wird der typische Oud-Charakter häufig über Duftakkorde nachgebildet.

P

Parfumkonzentration

Die Parfumkonzentration beschreibt, wie hoch der Anteil der Duftkomposition im Verhältnis zur Trägerbasis ist. Bezeichnungen wie Eau de Toilette, Eau de Parfum und Extrait de Parfum geben eine grobe Orientierung, sagen allein aber noch nicht exakt voraus, wie laut oder langanhaltend ein Duft wirkt.

Parfumkonzentrationen vergleichen →

Patschuli

Patschuli besitzt einen erdigen, holzigen und leicht würzigen Charakter. Je nach Komposition kann die Note sehr trocken und dunkel oder auch warm und elegant wirken.

Projektion

Projektion beschreibt vereinfacht, wie weit ein Duft von der Haut in den Raum hinein wahrgenommen wird. Ein Duft kann sehr lange halten und trotzdem eher hautnah bleiben – Haltbarkeit und Projektion sind deshalb nicht dasselbe.

Pudrig

Pudrige Düfte wirken weich, trocken, gepflegt und manchmal leicht kosmetisch. Typische Assoziationen reichen von Gesichtspuder bis zu weicher Haut. Iris, Moschus, Heliotrop oder Vanille können einen pudrigen Eindruck unterstützen.

Pudrige und weiche Düfte entdecken →

R

Riechstreifen / Blotter

Ein Riechstreifen, auch Blotter genannt, ist ein Papierstreifen zum ersten Testen eines Parfums. Er eignet sich gut, um mehrere Düfte nebeneinander kennenzulernen. Für die endgültige Entscheidung ist ein Hauttest meist aussagekräftiger, weil sich ein Duft dort individuell entwickeln kann.

Parfum auf Papier und Haut richtig testen →

S

Safran

Safran kann in Parfums warm, würzig, trocken und leicht ledrig wirken. Besonders in ambrierten, orientalischen oder intensiveren Kompositionen sorgt die Note häufig für einen markanten Charakter.

Sillage

Sillage beschreibt die Duftspur, die ein Parfum in seiner Umgebung hinterlässt. Eine starke Sillage bedeutet also, dass ein Duft auch wahrgenommen werden kann, nachdem die Person bereits vorbeigegangen ist.

Skin Scent / hautnaher Duft

Als Skin Scent bezeichnet man einen Duft, der überwiegend nah an der Haut wahrgenommen wird und nur wenig in den Raum projiziert. Das ist keine Aussage über seine Qualität oder Haltbarkeit: Auch ein lange wahrnehmbarer Duft kann bewusst sehr hautnah bleiben.

Sprühpunkte / Pulspunkte

Als Pulspunkte werden warme Hautstellen wie Hals, Handgelenke oder Armbeugen bezeichnet. Dort kann sich ein Duft durch die Körperwärme gut entwickeln. Reiben nach dem Auftragen ist nicht nötig – besser einfach aufsprühen und den Duft in Ruhe entwickeln lassen.

Parfum richtig auftragen →

T

Tonkabohne

Tonkabohne wird häufig mit warmen, süßlichen und leicht mandelartigen oder vanilligen Facetten verbunden. Sie ist besonders beliebt in Gourmand-, Amber- und warm-würzigen Düften.

U

Unisex-Duft

Ein Unisex-Duft wird nicht ausschließlich als Damen- oder Herrenduft eingeordnet. Entscheidend ist weniger die Bezeichnung auf dem Flakon als die Frage, ob dir der Duft und seine Wirkung gefallen.

Unisex-Düfte über den Duftfinder entdecken →

V

Vanille

Vanille kann süß, cremig, warm, pudrig oder gourmandig wirken. Je nach Zusammenspiel mit Hölzern, Gewürzen, Amber oder Moschus reicht ihre Wirkung von weich und elegant bis intensiv und verführerisch.

Vanilledüfte und ihre Unterschiede entdecken →

Vetiver

Vetiver besitzt häufig einen trockenen, erdigen, grünen und holzigen Charakter. Die Note wird besonders gerne in frischen, aromatischen und holzigen Duftkompositionen eingesetzt.

W

Würzig

Würzige Düfte werden von Gewürznoten wie Pfeffer, Zimt, Safran, Kardamom oder ähnlichen Akkorden geprägt. Sie können warm, aromatisch, frisch oder besonders markant wirken.

Würzige Düfte entdecken →

Z

Zitrisch

Zitrische Düfte werden von Noten wie Zitrone, Bergamotte, Mandarine oder Grapefruit geprägt. Sie wirken häufig frisch, spritzig, hell und unkompliziert.

Zitrische Düfte finden →

Parfum-Begriffe, die häufig verwechselt werden

Manche Begriffe klingen ähnlich, beschreiben aber unterschiedliche Dinge. Diese vier Unterschiede helfen dir besonders schnell bei Duftbeschreibungen, Produktauswahl und Dufttests.

Duftnote, Duftfamilie & Duftcharakter

Eine Duftnote ist eine einzelne wahrnehmbare Facette, etwa Bergamotte oder Vanille. Die Duftfamilie ordnet die grundsätzliche Richtung ein, zum Beispiel floral oder holzig. Der Duftcharakter beschreibt, wie die fertige Komposition insgesamt wirkt – etwa frisch, elegant oder auffällig.

Haltbarkeit, Projektion & Sillage

Haltbarkeit meint, wie lange ein Duft wahrnehmbar bleibt. Projektion beschreibt, wie weit er von der Haut ausstrahlt. Sillage ist die Duftspur, die eine Person in ihrer Umgebung hinterlässt. Diese drei Eigenschaften können sich unabhängig voneinander unterscheiden.

Amber, Ambra & Ambroxan

Amber beschreibt meist einen warmen Duftakkord. Ambra beziehungsweise Ambergris ist eine historische tierische Duftsubstanz. Ambroxan ist ein moderner Duftstoff, der ambrierte, holzige und mineralische Facetten besitzen kann. Die Begriffe sind verwandt, aber nicht austauschbar.

EdT, EdP & Extrait de Parfum

Eau de Toilette, Eau de Parfum und Extrait de Parfum bezeichnen unterschiedliche Konzentrationsklassen. Eine höhere Konzentration kann Intensität und Haltbarkeit beeinflussen, entscheidet aber nicht allein darüber, wie stark oder wie lange ein konkreter Duft wirkt. Konzentrationen ausführlich vergleichen →

Genug Theorie – welcher Duft passt zu dir?

Du kennst jetzt die wichtigsten Begriffe, musst deinen Duft aber trotzdem nicht allein nach einzelnen Noten auswählen. Nutze meinen Duftfinder, stöbere durch meine Empfehlungen oder teste einzelne Düfte und verschiedene Duftrichtungen zunächst mit einer Probe oder einem Discovery Set.

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