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Nebenjob mit Düften – Wie ich mir Schritt für Schritt ein zweites Standbein aufgebaut habe

Vor ein paar Jahren hätte ich selbst nicht gedacht, dass ich einmal eine eigene Website rund um Düfte betreibe, Menschen bei der Duftauswahl berate und anderen zeige, wie sie sich mit Parfum etwas Eigenes aufbauen können.

Ich war ursprünglich einfach auf der Suche nach Düften, die hochwertig wirken, lange halten und trotzdem fair im Preis bleiben. Daraus entstand erst meine persönliche Begeisterung, dann kamen Empfehlungen im Freundes- und Bekanntenkreis dazu und irgendwann wurde aus dem Ganzen Fragrances & More.

Heute verbinde ich meinen Vollzeitjob, unser Familienleben mit Zwillingen und meinen Nebenjob mit Düften. Nicht immer perfekt und auch nicht von heute auf morgen – aber so, dass es zu meinem Alltag passt. Genau deshalb möchte ich hier ehrlich erklären, wie ein Duft-Business funktionieren kann, was du für den Einstieg brauchst und für wen diese Möglichkeit interessant sein könnte.

Du bekommst hier keine Versprechen über schnelles Geld. Stattdessen zeige ich dir, wie der Start wirklich abläuft, was der Duftkoffer damit zu tun hat, wie du mit dem Verkauf von Parfum beginnen kannst und warum du selbst entscheidest, ob du später zusätzlich ein Team aufbauen möchtest.

Was ist ein Nebenjob mit Düften?

Bei einem Nebenjob mit Düften empfiehlst und verkaufst du Parfums neben deinem Hauptberuf, deiner Familie, deinem Studium oder einer anderen Tätigkeit. Du bist dabei nicht an feste Schichten gebunden, sondern entscheidest selbst, wann und in welchem Umfang du aktiv sein möchtest.

Das kann ganz klein beginnen: Du lässt Freunde, Bekannte oder Kollegen verschiedene Düfte testen, erklärst einzelne Duftnoten und hilfst bei der Auswahl. Später können persönliche Empfehlungen, WhatsApp, Social Media, ein eigener Kundenstamm oder Kooperationen mit lokalen Betrieben dazukommen.

Der entscheidende Unterschied zu einem klassischen Minijob ist die Selbstständigkeit. Es gibt keinen festen Stundenlohn und keine Garantie, wie viel du verdienst. Dafür kannst du deinen Alltag, deine Vorgehensweise und deine Ziele flexibler gestalten. Manche möchten lediglich hin und wieder Düfte verkaufen. Andere möchten sich langfristig ein zweites Standbein aufbauen.

Genau diese Freiheit finde ich persönlich interessant: Du musst nicht von Anfang an alles können und auch nicht sofort öffentlich auf Social Media auftreten. Du kannst Schritt für Schritt herausfinden, welcher Weg zu dir passt.

Eine kompakte Übersicht über die Möglichkeit findest du auch auf meiner Seite Mehr als nur Düfte. Dort kannst du dir zunächst ganz in Ruhe einen ersten Eindruck verschaffen.

Warum eignet sich Parfum als Nebenbusiness?

Parfum ist persönlich. Ein Duft kann an einen Urlaub, einen Menschen, einen besonderen Abend oder einfach an ein gutes Gefühl erinnern. Genau deshalb entstehen Gespräche über Düfte oft ganz natürlich. Viele Menschen fragen: „Was trägst du heute?“ oder „Welcher Duft könnte zu mir passen?“

Für den Verkauf ist außerdem ein großer Vorteil, dass Düfte getestet werden können. Mit einem Duftkoffer oder einzelnen Duftproben lässt sich ein Parfum nicht nur beschreiben, sondern direkt erleben. Das ist greifbarer als viele andere Produkte, die ausschließlich über Bilder oder lange Erklärungen verkauft werden.

Bei Fragrances & More arbeite ich mit Extrait-de-Parfum-Düften. Die von mir angebotenen Düfte haben laut Produktangaben einen Duftölanteil von 30 Prozent. Für die Beratung geht es aber nicht nur um Zahlen. Entscheidend ist, ob jemand eher frische, holzige, blumige, süße, würzige oder warme Duftnoten mag.

Genau hier entsteht der eigentliche Mehrwert eines Duftberaters: nicht einfach irgendein Parfum anbieten, sondern zuhören und eine passende Auswahl treffen. Wer sich selbst erst einmal orientieren möchte, kann dafür meinen Duftfinder nutzen oder sich meine persönlichen Duftempfehlungen ansehen.

Düfte sind beratungsintensiv – und genau das ist eine Chance

Die große Auswahl an Damen-, Herren- und Unisexdüften kann zunächst unübersichtlich wirken. Viele wissen zwar, welche bekannten Düfte oder Duftfamilien sie mögen, können aber einzelne Duftnoten kaum benennen. Eine ehrliche Beratung nimmt ihnen diese Unsicherheit.

Du musst dafür kein ausgebildeter Parfümeur sein. Es reicht, wenn du bereit bist, die Düfte selbst kennenzulernen, aufmerksam zuzuhören und keine falschen Versprechen zu machen. Mit der Zeit merkst du schnell, welche Düfte häufig zu bestimmten Vorlieben passen und welche Fragen bei der Beratung wirklich weiterhelfen.

Wie unterschiedlich ein Duft auf verschiedenen Menschen wirken kann, erkläre ich auch in meinem Beitrag Warum riecht Parfum bei jedem anders?. Solches Wissen hilft nicht nur Kunden, sondern auch dir beim Einstieg in die Duftberatung.

Wie ich selbst mit Düften angefangen habe

Ich habe nicht angefangen, weil ich unbedingt Network Marketing machen oder möglichst schnell ein großes Team aufbauen wollte. Eigentlich suchte ich selbst einfach nach hochwertigen Düften, die lange halten und bezahlbar bleiben.

Nachdem ich die ersten Düfte getestet hatte, kamen automatisch Gespräche auf. Freunde und Kollegen fragten nach, ich gab Empfehlungen weiter und merkte, dass mir genau dieser persönliche Austausch Spaß macht. Aus einzelnen Empfehlungen wurde nach und nach ein kleines Duftprojekt.

Heute bin ich Papa von Zwillingen, arbeite Vollzeit und betreibe Fragrances & More nebenbei. Das bedeutet auch: Ich kenne volle Tage, wenig Zeit und Situationen, in denen das Business warten muss. Deshalb erzähle ich niemandem, dass alles immer leicht ist. Es braucht Geduld, Verlässlichkeit und die Bereitschaft, sich etwas aufzubauen.

Gleichzeitig muss daraus kein zweiter Vollzeitjob werden. Ich konnte meinen eigenen Weg entwickeln – mit persönlicher Beratung, meinem Onlineshop, Duftproben, Social Media, Pinterest und Empfehlungen aus meinem Umfeld.

Mehr über mich und darüber, warum Düfte für mich Erinnerungen, Stimmung und ein kleiner Moment Luxus im Alltag sind, erfährst du auf meiner Seite Über mich. Meine ausführlichere Anfangsgeschichte findest du außerdem im Blogartikel Warum ich 2023 angefangen habe, Düfte zu verkaufen.

So funktioniert das Geschäft mit Düften

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, mit dem Duft-Business Einnahmen zu erzielen. Du kannst Düfte an eigene Kunden verkaufen. Zusätzlich kannst du – wenn du das möchtest – weitere Teampartner einschreiben und dadurch an den dafür vorgesehenen Provisionen beteiligt werden.

Wichtig ist mir dabei: Du musst kein Team aufbauen. Wer lieber berät, verkauft und sich einen eigenen Kundenstamm aufbaut, kann sich vollständig auf diesen Bereich konzentrieren. Ein Duft-Business ist nicht automatisch gleichbedeutend damit, dass du Freunde und Bekannte zur Anmeldung überreden musst.

1. Parfum verkaufen und Kunden beraten

Der direkte Verkauf ist für viele der einfachste Einstieg. Du stellst verschiedene Düfte vor, lässt sie testen und hilfst Interessierten bei der Auswahl. Bestellt ein Kunde über dich oder kauft einen Duft direkt bei dir, entsteht daraus dein Verkauf.

Eine spezielle Verkaufsmarge nenne ich bewusst nicht öffentlich. Die aktuellen Konditionen, Voraussetzungen und Abrechnungswege erkläre ich dir transparent im persönlichen Gespräch oder im Rahmen der Firmenvorstellung. Außerdem können sich Bedingungen ändern. Deshalb ist es sinnvoller, die jeweils gültigen Informationen zu verwenden, statt mit alten Zahlen zu werben.

2. Ein eigenes Team aufbauen

Wer Freude daran hat, anderen den Einstieg zu erklären, kann zusätzlich eigene Teampartner einschreiben. Daraus können sich weitere Provisionen ergeben. Teamaufbau bedeutet für mich allerdings nicht, möglichst viele Menschen einzuschreiben und sie anschließend allein zu lassen.

Ich möchte, dass jeder vorher versteht, wie das Modell funktioniert, welche Kosten entstehen, welche Aufgaben dazugehören und dass ein Einkommen nie garantiert ist. Wer sich dann bewusst dafür entscheidet, erhält von mir Unterstützung beim Einstieg.

Direktvertrieb und Network Marketing – ehrlich eingeordnet

Das Modell enthält Elemente aus Direktvertrieb und Network Marketing: Produkte werden persönlich empfohlen und neben dem eigenen Verkauf kann ein Team aufgebaut werden. Diese Begriffe lösen bei manchen Menschen Skepsis aus. Das kann ich nachvollziehen.

Entscheidend ist für mich deshalb die Art, wie man damit umgeht. Ich verspreche kein schnelles Einkommen, setze niemanden unter Druck und stelle das Produkt nicht hinter die Einschreibung neuer Personen zurück. Im Mittelpunkt stehen für mich gute Düfte, ehrliche Beratung und zufriedene Kunden.

Olfazeta Berater werden: Einschreibung, Duftkoffer und erste Bestellung

Wenn du über mich starten möchtest, kann ich dich direkt einschreiben lassen. Dadurch bist du nicht einfach nur registriert, sondern hast von Anfang an einen persönlichen Ansprechpartner. Ich erkläre dir die nächsten Schritte und unterstütze dich dabei, dich im System, bei den Produkten und bei den ersten Empfehlungen zurechtzufinden.

Der Duftkoffer als wichtigstes Arbeitsmittel

Für den Einstieg fällt eine Gebühr für den Duftkoffer an. Er ist das wichtigste Utensil, weil du damit die verschiedenen Düfte vorstellen und direkt testen lassen kannst. Statt nur über Duftnoten zu sprechen, können Interessierte selbst riechen und vergleichen.

Der Duftkoffer eignet sich für persönliche Beratungen, Treffen mit Freunden, kleine Duftabende, den Arbeitsplatz – sofern das dort erlaubt ist – oder als Ergänzung in einem bestehenden Geschäft. Gerade am Anfang gibt er dir Sicherheit, weil du nicht jeden Duft auswendig beschreiben musst. Der Duft selbst übernimmt einen großen Teil der Vorstellung.

Die erste Bestellung und die erforderlichen Punkte

Zum Start werden in der Regel der Duftkoffer und ungefähr zwei Düfte bestellt, damit die ersten erforderlichen Punkte erreicht werden und du den Beraterstatus erhältst. Die konkreten Produkte und aktuell gültigen Voraussetzungen besprechen wir vor der Einschreibung gemeinsam.

Die ersten vollen Düfte sind nicht nur für dich selbst gedacht. Du kannst sie beispielsweise direkt zum Testen, für eigene Inhalte oder für die ersten Verkäufe nutzen. Dadurch hast du neben dem Duftkoffer sofort Produkte, mit denen du praktisch beginnen kannst.

Welche Unterstützung du bei einem Start über mich erhältst

Mir ist wichtig, dass du nach der Einschreibung nicht allein vor einem Duftkoffer sitzt und nicht weißt, wie es weitergeht. Wenn du über mich startest, erhältst du meinen persönlichen Support.

Dazu gehört je nach Bedarf:

  • eine verständliche Erklärung der ersten Schritte,
  • Unterstützung bei der Auswahl deiner ersten Düfte,
  • Hilfe beim Kennenlernen der Duftfamilien und Produkte,
  • Tipps für deine ersten Beratungen und Verkäufe,
  • Ideen für WhatsApp, Social Media, Pinterest oder persönliche Empfehlungen,
  • Unterstützung bei Fragen zur Bestellung und zum Ablauf,
  • ehrliches Feedback, wenn du bei einem Thema unsicher bist,
  • Begleitung, wenn du später eigene Teampartner unterstützen möchtest.

Ich kann dir nicht versprechen, dass automatisch Verkäufe entstehen. Ich kann dir aber zeigen, was bei mir funktioniert hat, welche Fehler du dir sparen kannst und wie du das Business so aufbaust, dass es zu deinem Leben passt.

Meine eigene Positionierung ist bewusst persönlich: Papa, Alltag und Düfte. Du musst das nicht kopieren. Vielleicht bist du Friseurin, Kosmetiker, Studentin, Vollzeitangestellter oder möchtest einfach nur in deinem Umfeld beraten. Wir schauen gemeinsam, welcher Ansatz glaubwürdig zu dir passt.

Jeden Montagabend: Firmenvorstellung mit allen Informationen

Zusätzlich gibt es jeden Montagabend eine Firmenvorstellung. Dort erhältst du einen umfassenden Überblick über das Unternehmen, die Produkte, den Einstieg und die verschiedenen Möglichkeiten.

Du kannst dir die Vorstellung zunächst unverbindlich anhören. Danach entscheidest du in Ruhe, ob du weitere Fragen hast oder ob das Modell grundsätzlich zu dir passt. Den aktuellen Zugangslink bekommst du direkt bei mir.

Du möchtest vorher noch etwas über das Konzept lesen? Dann besuche meine Seite Nebenbei mit Düften starten. Dort habe ich die wichtigsten Punkte noch einmal kompakt zusammengefasst.

Für wen eignet sich ein Nebenjob mit Düften?

Grundsätzlich kann die Möglichkeit für jeden interessant sein, der duftbegeistert ist und zusätzlich Geld verdienen möchte. Trotzdem passt sie nicht automatisch zu jedem.

Hilfreich ist, wenn du:

  • gerne verschiedene Düfte ausprobierst,
  • anderen ehrlich etwas empfehlen kannst,
  • zuverlässig auf Fragen und Bestellungen reagierst,
  • bereit bist, Produktwissen aufzubauen,
  • Geduld für den Aufbau eines Kundenstamms mitbringst,
  • nicht nach einem garantierten schnellen Einkommen suchst.

Nebenjob mit Düften für Berufstätige

Viele starten neben einem normalen Hauptjob. Beratungen können am Abend, am Wochenende oder zwischendurch stattfinden. Bestellungen, Nachrichten und Inhalte lassen sich häufig flexibel organisieren.

Wichtig ist eine realistische Planung. Ein flexibler Nebenjob braucht trotzdem Zeit. Kunden erwarten Antworten, Bestellungen müssen zuverlässig bearbeitet werden und neue Düfte solltest du selbst kennenlernen. Wer sich feste kleine Zeitfenster setzt, bleibt oft entspannter als jemand, der ständig das Gefühl hat, erreichbar sein zu müssen.

Duft-Business für Eltern

Als Papa von Zwillingen weiß ich, dass ein starrer zusätzlicher Schichtplan kaum in jeden Familienalltag passt. Das Duft-Business kann flexibler sein, weil du deine Aktivität an deinen Alltag anpassen kannst.

Das bedeutet aber nicht, dass alles nebenbei ohne Aufwand läuft. Es gibt Tage, an denen Familie und Hauptjob vorgehen. Genau dann ist es hilfreich, dass du selbst entscheiden kannst, ob du heute aktiv bist oder eine Aufgabe auf den nächsten Tag verschiebst.

Nebenverdienst für Duftliebhaber

Am leichtesten fällt der Einstieg häufig Menschen, die ohnehin gerne über Parfum sprechen. Wer Düfte selbst trägt, vergleicht und testet, wirkt bei Empfehlungen automatisch glaubwürdiger als jemand, der nur eine Produktliste weiterleitet.

Du bist dir noch nicht sicher, welche Duftfamilien dir selbst gefallen? Mein Beitrag Welcher Duft passt zu mir? und der interaktive Duftfinder sind ein guter Einstieg.

Besonders interessant für Friseure, Kosmetikstudios und Beauty-Betriebe

Ein Duft-Business kann besonders gut zu Berufen passen, in denen bereits regelmäßig Kunden vor Ort sind. Dazu gehören beispielsweise:

  • Friseursalons und Barbershops,
  • Kosmetikstudios,
  • Nagel- und Wimpernstudios,
  • Fußpflege- und Wellnessangebote,
  • Massagepraxen,
  • Make-up-Artists und mobile Beauty-Dienstleister.

In solchen Betrieben muss nicht erst eine komplett neue Zielgruppe aufgebaut werden. Kundinnen und Kunden sind bereits da, warten auf einen Termin, kommen miteinander ins Gespräch oder suchen nach ergänzenden Produkten.

Die Duftmappe im Wartebereich

Der Duftkoffer beziehungsweise die Duftmappe kann im Wartezimmer oder Beratungsbereich ausgelegt werden. Kunden können einzelne Düfte entdecken und bei Interesse nachfragen. Wichtig ist, die Tester hygienisch und ordentlich zu präsentieren und niemanden während einer Behandlung unter Verkaufsdruck zu setzen.

Oft reicht ein einfacher Hinweis wie: „Falls du während der Wartezeit Lust hast, kannst du dich gerne durch die Düfte testen.“ So bleibt die Situation entspannt und das Thema entsteht aus echtem Interesse.

Zusatzgeschäft ohne neues Ladenkonzept

Für einen Friseursalon oder ein Kosmetikstudio kann der Duftverkauf eine ergänzende Umsatzmöglichkeit sein, ohne dass dafür ein komplett neues Geschäft eröffnet werden muss. Wie erfolgreich das funktioniert, hängt natürlich von Standort, Kundschaft, Präsentation und eigener Aktivität ab.

Besonders passend ist die Verbindung, weil Beauty, Pflege, persönlicher Stil und Düfte nah beieinanderliegen. Wer seinen Kunden bereits zu Haaren, Haut oder Styling berät, kann Duftvorlieben oft ganz natürlich in das Gespräch einbeziehen.

Auch als Geschenkidee können Parfums interessant sein. Stammkunden suchen häufig kleine Aufmerksamkeiten für Geburtstage, Weihnachten oder andere Anlässe. Eine Auswahl direkt vor Ort kann die Entscheidung erleichtern.

Parfum online und persönlich empfehlen

Du brauchst nicht sofort einen eigenen Onlineshop. Viele beginnen persönlich und ergänzen später digitale Kanäle. Beide Wege haben Vorteile und lassen sich miteinander verbinden.

Persönliche Duftberatung

Bei einer persönlichen Beratung kannst du direkt beobachten, wie jemand auf einen Duft reagiert. Du kannst nachfragen, Alternativen zeigen und erklären, warum sich ein Duft auf der Haut anders entwickeln kann als auf einem Teststreifen.

Auch Duftproben sind dafür hilfreich. Auf meiner Seite Duftproben testen statt blind kaufen zeige ich, warum Menschen einen Duft am besten in Ruhe tragen sollten, bevor sie sich entscheiden.

WhatsApp und persönliche Kontakte

WhatsApp eignet sich gut für Nachfragen, Bestellungen und individuelle Empfehlungen. Trotzdem sollte nicht jeder Kontakt ungefragt mit Produktnachrichten überhäuft werden. Persönliche Kommunikation funktioniert langfristig besser, wenn sie freiwillig und relevant bleibt.

Du kannst beispielsweise auf deinen Status aufmerksam machen, neue Düfte vorstellen oder eine kurze Umfrage starten. Interessenten melden sich dann selbst bei dir.

Instagram, Facebook, Pinterest oder TikTok

Social Media kann neue Reichweite aufbauen, ist aber keine Voraussetzung. Gute Inhalte beantworten konkrete Fragen:

  • Welcher Duft passt zu welchem Anlass?
  • Welche Duftnoten wirken frisch, warm oder elegant?
  • Was ist der Unterschied zwischen Extrait de Parfum und Eau de Parfum?
  • Wie testet man Parfum richtig?
  • Welche Düfte eignen sich als Geschenk?
  • Wie funktioniert ein Nebenjob mit Parfum?

Solche Inhalte helfen zuerst und verkaufen erst im zweiten Schritt. Genau das wirkt natürlicher als ein Profil, das ausschließlich Preise und Bestellaufforderungen veröffentlicht.

Weitere Informationen zu Duftnoten und zur Auswahl findest du in meinem Duft Guide. Einen Überblick über aktuelle Produkte gibt es bei den Duftempfehlungen für Damen, Herren und Unisex.

Ein eigener Blog oder eine Website

Eine Website ist kein Muss für den Start. Langfristig kann sie aber Vertrauen schaffen und dafür sorgen, dass Interessenten dich auch über Google finden. Bei mir entstand daraus Fragrances & More – mit Shop, Duftfinder, Ratgebern und meiner persönlichen Geschichte.

Ein Blog benötigt Geduld. Inhalte ranken nicht automatisch und nicht sofort. Dafür können hilfreiche Artikel über einen längeren Zeitraum gefunden werden. Genau deshalb schreibe ich auch diesen Beitrag: Er soll nicht nur jemanden zur Anmeldung bewegen, sondern ehrlich alle wichtigen Fragen beantworten.

Wie kann man mit Parfum Geld verdienen?

Die Frage nach dem Verdienst ist verständlich. Eine pauschale Antwort wäre aber unseriös. Einnahmen hängen unter anderem davon ab, wie aktiv du bist, wie viele Kunden du erreichst, wie gut deine Beratung ist, wie regelmäßig Kunden nachbestellen und ob du zusätzlich ein Team aufbaust.

Grundsätzlich können Einnahmen aus zwei Bereichen entstehen:

  1. aus dem Verkauf von Düften an eigene Kunden,
  2. aus vorgesehenen Provisionen beim Aufbau und der Entwicklung eines Teams.

Eine konkrete Marge veröffentliche ich nicht. Die aktuellen Konditionen erfährst du direkt von mir oder in der wöchentlichen Firmenvorstellung. Dort können die Zahlen im richtigen Zusammenhang erklärt werden.

Kein garantiertes Einkommen

Ein Nebenjob mit Parfum ist kein fest bezahlter Minijob. Es gibt keinen garantierten Monatsbetrag und auch kein Einkommen allein durch die Einschreibung. Wer nichts empfiehlt, keine Kunden betreut und keine Zeit investiert, sollte nicht mit regelmäßigen Einnahmen rechnen.

Auf der anderen Seite kannst du selbst entscheiden, wie groß dein Ziel ist. Vielleicht möchtest du nur deine eigenen Düfte günstiger beziehen und gelegentlich etwas verkaufen. Vielleicht möchtest du einen stabilen Kundenstamm entwickeln. Oder du möchtest später ein Team begleiten.

Was langfristig wichtiger ist als ein schneller Verkauf

Ein ehrlicher Stammkunde ist wertvoller als ein einmaliger Verkauf mit Druck. Wer sich gut beraten fühlt, bestellt eher erneut, empfiehlt dich weiter oder fragt bei einem Geschenk wieder bei dir nach.

Deshalb würde ich nie empfehlen, mit hohen Verdienstversprechen oder aggressiven Nachrichten zu starten. Lerne zuerst die Produkte kennen, finde deinen eigenen Lieblingsduft und sammle echte Erfahrungen. Glaubwürdigkeit lässt sich nicht durch eine fertige Verkaufsvorlage ersetzen.

Nur Düfte verkaufen oder ein Team aufbauen?

Du entscheidest selbst, welche Richtung du einschlagen möchtest.

Der Weg über den reinen Duftverkauf

Dieser Weg passt gut zu Menschen, die gerne beraten, aber keine Verantwortung für ein Team übernehmen möchten. Du konzentrierst dich auf:

  • das Kennenlernen der Düfte,
  • persönliche Empfehlungen,
  • den Aufbau eines Kundenstamms,
  • zuverlässige Bestellungen und Nachbetreuung,
  • gelegentliche Duftaktionen oder Kooperationen.

Auch ohne Team kann daraus ein sinnvolles Zusatzgeschäft entstehen. Der tatsächliche Umfang hängt von deiner Aktivität und deiner Kundschaft ab.

Der Weg mit eigenen Teampartnern

Vielleicht fragt dich später jemand, wie du selbst begonnen hast. Dann kannst du die Möglichkeit erklären und die Person – wenn sie sich bewusst dafür entscheidet – über dich einschreiben lassen.

Mit einem Team kommen zusätzliche Aufgaben dazu. Du solltest Fragen beantworten, neue Partner unterstützen und Informationen zuverlässig weitergeben. Teamaufbau ist deshalb nicht nur eine weitere Verdienstmöglichkeit, sondern auch Verantwortung.

Meine Haltung dazu ist einfach: Niemand muss überredet werden. Wer nur Düfte kaufen möchte, bleibt Kunde. Wer verkaufen möchte, kann Berater werden. Wer später selbst ein Team aufbauen möchte, bekommt dabei Unterstützung.

So sehen die ersten Schritte in dein Duft-Business aus

Schritt 1: Unverbindlich informieren

Lies dir zunächst meine Seite Mehr als nur Düfte durch oder melde dich direkt bei mir. Du musst dich nicht sofort entscheiden.

Schritt 2: Firmenvorstellung anhören

Jeden Montagabend werden das Unternehmen, die Produkte und die Möglichkeiten ausführlich vorgestellt. Den Link bekommst du bei mir. Notiere dir am besten alle Fragen, die währenddessen entstehen.

Schritt 3: Offene Fragen klären

Wir sprechen über den Duftkoffer, die erste Bestellung, die Punkte, den Beraterstatus, Verkauf und Teamaufbau. Erst wenn du die Grundlagen verstanden hast, solltest du entscheiden.

Schritt 4: Über mich einschreiben lassen

Wenn du starten möchtest, kann ich die Einschreibung für dich begleiten. Anschließend kümmern wir uns gemeinsam um deine ersten Schritte.

Schritt 5: Duftkoffer und erste Düfte kennenlernen

Bevor du große Verkaufspläne machst, solltest du den Koffer in Ruhe durchgehen. Notiere deine Favoriten und teste, welche Düfte sich auf deiner Haut wie entwickeln.

Schritt 6: Im eigenen Tempo beginnen

Starte mit Menschen, bei denen ein echtes Interesse vorhanden ist. Eine kleine, gute Beratung ist für den Anfang sinnvoller als hundert unpersönliche Nachrichten.

Was du vor dem Start realistisch bedenken solltest

Es braucht Zeit

Auch ein flexibler Nebenjob besteht nicht nur aus schönen Dufttests. Du beantwortest Nachrichten, organisierst Bestellungen, lernst Produkte kennen und bleibst für Kunden erreichbar. Plane lieber wenige feste Zeitfenster als unrealistisch jeden Tag mehrere Stunden.

Nicht jeder wird Interesse haben

Manche lieben Parfum, andere möchten bei ihrer bisherigen Marke bleiben oder grundsätzlich nichts kaufen. Ein Nein gehört dazu und sollte akzeptiert werden. Gute Beratung respektiert auch die Entscheidung gegen einen Kauf.

Die Konditionen sollten verstanden werden

Bevor du startest, solltest du wissen, welche Kosten entstehen, wie Punkte und Status funktionieren und wann Provisionen ausgezahlt werden. Genau dafür gibt es das persönliche Gespräch und die Firmenvorstellung.

Auch eine nebenberufliche Selbstständigkeit muss organisatorisch geklärt werden

Wer regelmäßig selbstständig verkauft, sollte vor dem Start prüfen, welche gewerblichen, steuerlichen, arbeitsvertraglichen und versicherungsrechtlichen Pflichten in der eigenen Situation gelten. Verbindliche Auskünfte erhältst du bei den zuständigen Stellen oder einer Steuerberatung. Einen offiziellen Einstieg bietet das Existenzgründungsportal des Bundes.

Dieser Hinweis ist keine Rechts- oder Steuerberatung. Die individuelle Situation kann unterschiedlich sein.

Warum der passende Duft wichtiger ist als eine Verkaufstechnik

Menschen merken, ob du selbst hinter einem Produkt stehst. Deshalb sollte dein erster Gedanke nicht lauten: „Wie verkaufe ich möglichst viel?“, sondern: „Wie finde ich für diese Person einen Duft, der wirklich passt?“

Frage zum Beispiel:

  • Magst du es eher frisch, süß, holzig oder würzig?
  • Suchst du einen Duft für den Alltag oder für besondere Abende?
  • Soll er dezent wirken oder deutlich wahrnehmbar sein?
  • Welche Duftnoten magst du überhaupt nicht?
  • Gibt es einen Duft, den du bisher gerne getragen hast?

Danach reicht oft eine kleine Vorauswahl. Zehn ähnliche Düfte hintereinander zu testen, überfordert die Nase. Zwei bis vier passende Vorschläge sind meist hilfreicher.

Auf meiner Website kannst du sehen, wie ich Düfte nach Duftcharakter und Zielgruppe ordne. Schau dafür gerne in die Duftempfehlungen oder stöbere im Duft-Blog.

Häufige Fragen zum Nebenjob mit Düften

Kann ich einen Nebenjob mit Düften neben meinem Vollzeitjob starten?

Ja, grundsätzlich lässt sich die Tätigkeit flexibel neben einem Hauptjob aufbauen. Du solltest trotzdem prüfen, was dein Arbeitsvertrag zur Nebentätigkeit sagt, und realistisch planen, wie viel Zeit du investieren kannst.

Muss ich Erfahrung im Verkauf haben?

Nein. Wichtiger sind echtes Interesse an Düften, Zuverlässigkeit und die Bereitschaft, ehrlich zu beraten. Verkaufssicherheit und Produktwissen entwickeln sich mit der Praxis.

Muss ich ein Team aufbauen?

Nein. Du kannst dich ausschließlich auf den Verkauf von Düften und den Aufbau eines eigenen Kundenstamms konzentrieren. Teamaufbau ist eine zusätzliche Möglichkeit, keine Pflicht.

Wie kann ich Olfazeta Berater werden?

Du kannst dich über mich einschreiben lassen. Vorher erkläre ich dir den Ablauf, die Voraussetzungen und die aktuellen Konditionen. Auf Wunsch kannst du zunächst an der Firmenvorstellung am Montagabend teilnehmen.

Was brauche ich für den Einstieg?

Das wichtigste Arbeitsmittel ist der Duftkoffer. Zum Start werden in der Regel der Koffer und ungefähr zwei Düfte bestellt, damit die ersten erforderlichen Punkte für den Beraterstatus erreicht werden. Die aktuellen Details klären wir vor der Einschreibung.

Kann ich die ersten bestellten Düfte direkt verkaufen?

Ja, die ersten vollen Düfte können beispielsweise für eigene Tests, Inhalte oder erste Verkäufe genutzt werden. Wie du sie einsetzt, entscheidest du selbst.

Was kostet der Duftkoffer?

Für den Koffer fällt eine Einstiegsgebühr an. Da Preise und Bedingungen geändert werden können, nenne ich an dieser Stelle bewusst keinen möglicherweise später veralteten Betrag. Die aktuellen Kosten bekommst du transparent direkt von mir.

Wie viel kann ich mit Parfum verdienen?

Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Es hängt von Verkäufen, Kundenstamm, Aktivität und einem möglichen Teamaufbau ab. Es gibt kein garantiertes Einkommen.

Wie hoch ist die Marge beim Duftverkauf?

Eine konkrete Marge darf und möchte ich öffentlich nicht nennen. In der persönlichen Information beziehungsweise Firmenvorstellung werden die aktuellen Konditionen korrekt erklärt.

Was passiert bei der Firmenvorstellung am Montag?

Dort werden das Unternehmen, die Produkte, der Einstieg und die Möglichkeiten vorgestellt. Du kannst dir alles unverbindlich anhören und anschließend deine Fragen mit mir besprechen. Den Zugangslink erhältst du direkt bei mir.

Welche Unterstützung erhalte ich, wenn ich über dich starte?

Ich begleite dich bei den ersten Schritten, helfe bei Fragen zu Düften, Bestellung, Beratung und möglichen Inhalten. Auch wenn du später Teampartner einschreibst, stehe ich dir unterstützend zur Seite.

Eignet sich der Duftkoffer für einen Friseursalon?

Ja, der Koffer oder eine Duftmappe kann im Warte- oder Beratungsbereich eine passende Ergänzung sein. Kunden können freiwillig testen und bei Interesse bestellen. Ob daraus ein gutes Zusatzgeschäft entsteht, hängt von Kundschaft, Präsentation und eigener Aktivität ab.

Brauche ich Social Media?

Nein. Du kannst persönlich, über Empfehlungen, WhatsApp oder in einem bestehenden Geschäft starten. Social Media kann zusätzliche Reichweite bringen, ist aber kein Muss.

Muss ich selbst alle Düfte auf Lager haben?

Nein, der Duftkoffer dient zum Kennenlernen und Testen der Duftauswahl. Welche vollen Düfte du zusätzlich bereithältst, hängt von deiner Arbeitsweise und Nachfrage ab.

Kann ich zunächst nur unverbindlich Informationen bekommen?

Ja. Lies dir meine Seite Mehr als nur Düfte durch, höre dir die Firmenvorstellung an oder schreibe mir direkt. Eine Information verpflichtet dich nicht zur Einschreibung.

Mein ehrliches Fazit: Ein Duft-Business ist kein Schnell-reich-Modell

Ein Nebenjob mit Düften kann eine schöne Möglichkeit sein, die eigene Begeisterung für Parfum mit einem zusätzlichen Einkommen zu verbinden. Er ist flexibel, persönlich und kann sich an unterschiedliche Lebenssituationen anpassen.

Aber er funktioniert nicht automatisch. Du brauchst Interesse an den Produkten, Geduld beim Kundenaufbau und die Bereitschaft, zuverlässig zu beraten. Wer nur auf schnelle Provisionen hofft, wird wahrscheinlich enttäuscht. Wer dagegen gerne mit Menschen arbeitet und bereit ist, Schritt für Schritt zu lernen, kann daraus etwas Eigenes entwickeln.

Du kannst ausschließlich Düfte verkaufen oder später zusätzlich ein Team aufbauen. Du kannst persönlich beraten, Social Media nutzen oder den Duftkoffer in einem Friseur- oder Kosmetikstudio einsetzen. Es gibt nicht nur einen richtigen Weg.

Wenn du über mich startest, erhältst du meine Unterstützung und einen ehrlichen Einblick in das, was dich erwartet. Mir ist lieber, du stellst vorher zehn Fragen, als dass du dich vorschnell einschreibst und danach überrascht bist.

Schau dir als nächsten Schritt meine Seite Mehr als nur Düfte – nebenbei mit Düften starten an. Dort findest du die Möglichkeit noch einmal kompakt erklärt. Für den Link zur Firmenvorstellung am Montagabend oder Fragen zur Einschreibung kannst du mir direkt schreiben.

Du interessierst dich zunächst nur für die Düfte? Dann teste den Duftfinder, lies mehr über meinen persönlichen Weg oder entdecke meine aktuellen Duftempfehlungen.

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